Gesundheit … Stress/Burnout

Gesundheit ist ein Zustand des umfassenden köperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens – und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Behinderung (WHO)!

Von der WHO wird Stress als größtes Gesundheitsrisiko des 21. Jahrhunderts bezeichnet… und er ist der Grund für 50% – 70 % aller Arztbesuche.

Stress… je klarer jemand bei SICH selbst ist, je näher bei SICH selbst, in seiner Kraft und Stärke, seine Lebensaufgaben, besonderen Gaben und Potentiale lebt, eine innere Balance hat, desto weniger ist er anfällig gegen störenden Einfluss und negative Energie von außen. Und hat damit weniger „Stress“, beruflich wie privat.

Burnout… „Modekrankheit“ unserer linearen Zeit. Burnout erfolgt in verschiedenen Stufen und Stadien: Am Anfang der Spirale steht der Zwang sich zu beweisen, gefolgt von verstärktem Einsatz, subtiler Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen, bis hin zu Rückzug, innerer Leere, Depression und völliger Erschöpfung – dem totalen Burnout. Da hilft nur rechtzeitig auszusteigen, „Stopp“ zu sagen, loszulassen… sich rechtzeitig Hilfe holen… sich auf sich selbst, seine innere Mitte und Lebensenergiequellen zu besinnen…

Die eigene Traumzeitmelodie, Gaben und Lebensaufgabe zu leben bedeutet gesünder und zufriedener mit sich selbst und seinem Umfeld zu sein! Es lohnt sich, sich auf die Suche nach den individuellen, persönlichen Energiequellen zu machen!

Was für einen Einfluss hat die Natur auf unsere physische Gesundheit?

  • Personen, die Zugang zu Grünflächen haben, sind im Allgemeinen gesünder und haben ein niedrigeres Sterblichkeitsrisiko
  • Ein 30minütiger Spaziergang reicht aus, um Cortisol-Werte und den Pulsschlag zu senken
  • Allein Anblick von Grünfläche führt bei Büroangestellten zur Abnahme von Kopfschmerzen und ein gesteigertes Wohlgefühl
  • Erkrankte Leute haben oft den inneren Drang, sich in natürlichen Umgebungen zu erholen (Am Meer, Berge, ländliche Gebiete)

Körperliche Bewegung

  • Bewegung (v.a. an der Natur) wirkt präventiv vor psychischen Erkrankungen
  • Oftmals physische Einschränkungen durch zu wenig Bewegung, anstatt durch Abnutzung (vgl. alte Leute)
  • Körperliche Ertüchtigung wird auch interventiv zu therapeutischen Zwecken bei vielen Erkrankungen (Burnout, Depression)
  • kognitive Ablenkungen von Stress und Grübeleien

Auf den Berg, statt in die Klinik!

– Bewegung  hilft gegen Kummer, Antriebslosigkeit und Depressionen; vergleichbare Effekte wie Antidepressiva

-Gesundheitliche Vorteile einer natürlichen Umgebung

-leichter Einstieg möglich

-Gruppenzugehörigkeitsgefühl

-Selbstwirksamkeit durch Erfolgserleben

(zusammengestellt von Melanie Kaltenbacher, Psychologie-Studentin Innsbruck/Kleinwalsertal , Danke!)